Arno Esch
(1928-1951), Jurastudent und Jugendpolitiker
Arno Esch stammte aus Memel und kam im Zuge der Vertreibung bei Kriegsende nach Rostock. Hier nahm er ein Jurastudium auf und wurde 1946 Mitglied der LDP(D). Vornehmlich in der Jugend- und Hochschulpolitik aktiv, rückte Esch rasch in den Landesvorstand Mecklenburg und den Zentralvorstand der LDP(D) auf. Daneben wirkte er als Redakteur bei der parteieigenen "Zeitung für Norddeutschland" mit, in der er vor allem die undemokratische Politik von SED und Sowjets kritisierte.
Rhetorisch begabt und innerhalb der Studentenschaft einflussreich wurde Esch für die SED ein politisches Ärgernis und deshalb unmittelbar nach Gründung der DDR als angeblicher Chef einer Spionagetruppe zusammen mit einem Dutzend weiterer Liberaldemokraten verhaftet, von einem sowjetischen Gericht in einem Geheimprozess abgeurteilt und 1951 in Moskau hingerichtet.
Zusammen mit Wolfgang Natonek ist Esch die Symbolgestalt für den Widerstand vor allem junger Liberaldemokraten gegen die Errichtung der SED-Diktatur. So konnte er erst 1990 rehabilitiert werden. Jährlich wird ein Preis mit seinem Namen für aufrichtiges und mutiges demokratisches Engagement verliehen.
Rhetorisch begabt und innerhalb der Studentenschaft einflussreich wurde Esch für die SED ein politisches Ärgernis und deshalb unmittelbar nach Gründung der DDR als angeblicher Chef einer Spionagetruppe zusammen mit einem Dutzend weiterer Liberaldemokraten verhaftet, von einem sowjetischen Gericht in einem Geheimprozess abgeurteilt und 1951 in Moskau hingerichtet.
Zusammen mit Wolfgang Natonek ist Esch die Symbolgestalt für den Widerstand vor allem junger Liberaldemokraten gegen die Errichtung der SED-Diktatur. So konnte er erst 1990 rehabilitiert werden. Jährlich wird ein Preis mit seinem Namen für aufrichtiges und mutiges demokratisches Engagement verliehen.



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