Hermann-Otto Solms
(*1940), Diplom-Ökonom (Dr.agr.) und Politiker
Der im Kreis Gießen geborene Prinz zu Solms-Hohensolms-Lich nahm nach Abitur und Banklehre das Studium der Wirtschafts- und Agrarwissenschaften auf, das er nach einem Studienaufenthalt in den USA als Diplom-Ökonom und 1975 mit der Promotion zum Dr. agr. abschloss. Zunächst seit 1969 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kansas State University, dann an der Universität in Gießen tätig, kam er 1973 als persönlicher Referent von Liselotte Funcke zum Bundestag.
Der 1971 in die FDP eingetretene Solms gehört von 1975 bis 1987 dem hessischen Landesvorstand an und war bis 1989 Kreisvorsitzender in Gießen. 1980 wurde er erstmals über die hessische Landesliste in den Bundestag gewählt, in dem er seither als Mitglied des Finanzausschusses fungiert. Der dem wirtschaftsliberalen Flügel zugerechnete Solms wurde 1985 zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und 1987 zum Bundesschatzmeister seiner Partei gewählt, ein Amt das er bis 1999 innehatte.
Nach der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl 1990 strebte er, obwohl auch als potenzieller Kandidat für das Wirtschaftsressort angesehen, die Nachfolge Wolfgang Mischnicks als Fraktionsvorsitzender an und wurde in dieses Amt, das er bis 1998 beibehielt, auch mit einem eindrucksvollen Ergebnis gewählt. Seither war er ein unersetzbarer Akteur der Koalition und einer der wichtigsten Ansprechpartner für die Regierungspartner. Als Verhandlungsführer seiner Partei bei wichtigen Vorhaben der Koalition wie der Steuerreform genoss er hohes Ansehen und Respekt im gesamten christlich-liberalen Bündnis.
Bis 2004 fungierte Solms als finanzpolitischer Sprecher und war gleichzeitig Mitglied des Finanzausschusses; von Mai desselben Jahres ist er erneut Bundesschatzmeister der FDP. Seit 1998 ist er zugleich Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
Homepage: www.hermann-otto-solms.de
Der 1971 in die FDP eingetretene Solms gehört von 1975 bis 1987 dem hessischen Landesvorstand an und war bis 1989 Kreisvorsitzender in Gießen. 1980 wurde er erstmals über die hessische Landesliste in den Bundestag gewählt, in dem er seither als Mitglied des Finanzausschusses fungiert. Der dem wirtschaftsliberalen Flügel zugerechnete Solms wurde 1985 zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und 1987 zum Bundesschatzmeister seiner Partei gewählt, ein Amt das er bis 1999 innehatte.
Nach der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl 1990 strebte er, obwohl auch als potenzieller Kandidat für das Wirtschaftsressort angesehen, die Nachfolge Wolfgang Mischnicks als Fraktionsvorsitzender an und wurde in dieses Amt, das er bis 1998 beibehielt, auch mit einem eindrucksvollen Ergebnis gewählt. Seither war er ein unersetzbarer Akteur der Koalition und einer der wichtigsten Ansprechpartner für die Regierungspartner. Als Verhandlungsführer seiner Partei bei wichtigen Vorhaben der Koalition wie der Steuerreform genoss er hohes Ansehen und Respekt im gesamten christlich-liberalen Bündnis.
Bis 2004 fungierte Solms als finanzpolitischer Sprecher und war gleichzeitig Mitglied des Finanzausschusses; von Mai desselben Jahres ist er erneut Bundesschatzmeister der FDP. Seit 1998 ist er zugleich Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
Homepage: www.hermann-otto-solms.de



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