Guido Westerwelle
(*1961), Jurist (Dr. jur.) und Politiker
In Bonn als Sohn eines Rechtsanwaltes aufgewachsen, studierte Guido Westerwelle dort das Fach Rechtswissenschaft, in dem er nach seinen Examina 1994 promovierte. Bereits als Abiturient war er der FDP beigetreten und Gründungsmitglied der Jungen Liberalen, einer neuen liberalen Jugendorganisation, die die auf dem linken Parteiflügel stehenden Jungdemokraten nach der Wende von 1982 ersetzte. Unmittelbar darauf wurde Westerwelle für fünf Jahre ihr Bundesvorsitzender. Unter ihm entwickelten die Jungen Liberalen ein neues, parteikritisches Profil.
1988 wurde Westerwelle Mitglied im FDP-Bundesvorstand und 1993 Kreisvorsitzender der FDP Bonn. Ende 1994 wurde er von Klaus Kinkel zum Nachfolger Werner Hoyers in das Amt des FDP-Generalsekretärs berufen. Im Februar 1996 rückte er über die FDP-Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag nach, in den er auch zwei Jahre später wieder gewählt wurde. Seit Mai 2006 ist Guido Westerwelle Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.
Als FDP-Generalsekretär legte Westerwelle großen Wert auf eine programmatische Neufundamentierung und führte u.a. selbst den Vorsitz in der Programmdiskussion für das neue, 1997 verabschiedete Parteiprogramm, die "Wiesbadener Grundsätze". 2001 löste er Wolfgang Gerhardt als Bundesvorsitzenden der FDP ab. Unter Westerwelle konnte die FDP eine Reihe von spektakulären Landtagswahlerfolgen, u.a. in Sachsen-Anhalt (+7,9 Prozent), Berlin (+7,7 Prozent), Niedersachsen (+3,2 Prozent) und Sachsen (+1,2 Prozent) verzeichnen, während bei der Bundestagswahl 2002 (+1,2 Prozent) der ganz große Erfolg ausblieb.
Als jüngster Vorsitzender einer Bundespartei übt Westerwelle vor allem auf junge Wähler eine große Anziehungskraft aus, weshalb die FDP seit 2001 insbesondere bei den unter Dreißigjährigen sowohl an Wählern als auch an Mitgliedern stark zulegen konnte.
Der seit 1991 zugelassene Rechtsanwalt Westerwelle ist über seine politischen Ämter hinaus auch publizistisch tätig und war als Student Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Homepage: www.guido-westerwelle.de
- Aufbruch 2006 (2002)
- Für eine freie und faire Gesellschaft (2003)
- Zu den Wiesbadener Grundsätzen (1997)
1988 wurde Westerwelle Mitglied im FDP-Bundesvorstand und 1993 Kreisvorsitzender der FDP Bonn. Ende 1994 wurde er von Klaus Kinkel zum Nachfolger Werner Hoyers in das Amt des FDP-Generalsekretärs berufen. Im Februar 1996 rückte er über die FDP-Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag nach, in den er auch zwei Jahre später wieder gewählt wurde. Seit Mai 2006 ist Guido Westerwelle Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.
Als FDP-Generalsekretär legte Westerwelle großen Wert auf eine programmatische Neufundamentierung und führte u.a. selbst den Vorsitz in der Programmdiskussion für das neue, 1997 verabschiedete Parteiprogramm, die "Wiesbadener Grundsätze". 2001 löste er Wolfgang Gerhardt als Bundesvorsitzenden der FDP ab. Unter Westerwelle konnte die FDP eine Reihe von spektakulären Landtagswahlerfolgen, u.a. in Sachsen-Anhalt (+7,9 Prozent), Berlin (+7,7 Prozent), Niedersachsen (+3,2 Prozent) und Sachsen (+1,2 Prozent) verzeichnen, während bei der Bundestagswahl 2002 (+1,2 Prozent) der ganz große Erfolg ausblieb.
Als jüngster Vorsitzender einer Bundespartei übt Westerwelle vor allem auf junge Wähler eine große Anziehungskraft aus, weshalb die FDP seit 2001 insbesondere bei den unter Dreißigjährigen sowohl an Wählern als auch an Mitgliedern stark zulegen konnte.
Der seit 1991 zugelassene Rechtsanwalt Westerwelle ist über seine politischen Ämter hinaus auch publizistisch tätig und war als Student Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung.
Homepage: www.guido-westerwelle.de



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