Irmgard Schwaetzer
(*1942), Pharmazeutin (Dr.rer.nat.) und Politikerin
Irmgard Schwaetzer wurde in Münster geboren. Nach dem Abitur studierte sie Pharmazie. Ihr Studium beende sie 1971 mit der Promotion. Bis 1980 war sie als leitende Angestellte in Unternehmen der pharmazeutischen Industrie tätig.
1975 in die FDP eingetreten, sammelte sie an ihrem Wohnort Düren erste kommunalpolitische Erfahrungen und wurde 1980 Bezirksvorsitzende für Aachen und Mitglied im FDP-Landesvorstand Nordrhein-Westfalen. Im gleichen Jahr gelangte sie über die Landesliste erstmals ins Bonner Parlament.
1982 wurde sie FDP-Generalsekretärin, danach Bundesschatzmeisterin der Liberalen. Nach der Bundestagswahl 1987 wurde sie Staatsministerin im Auswärtigen Amt und war dort für die Europa- und Kulturpolitik zuständig. 1988 wurde sie zur stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden gewählt, nachdem sie mit einem achtbaren Ergebnis im Kampf um den Bundesvorsitz Graf Lambsdorff unterlegen war.
Im Zuge der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl wurde Schwaetzer Anfang 1991 Bundesbauministerin. Die Situation des Wohnungsbaus in den neuen Ländern sowie der Hauptstadt-Umzug standen im Mittelpunkt ihrer Amtszeit. 1994 nach der Bundestagswahl verlor sie ihr Ministeramt. Als NRW-Landesvorstandsmitglied und Bundestagsabgeordnete war sie jedoch weiterhin an vorderster Front politisch aktiv: 1997 wurde sie erneut Vorsitzende des Bezirksverbandes Aachen und fungierte seit März 2000 als Landesschatzmeisterin der FDP in NRW.
Bis 2002 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an, zuletzt als Vorsitzende des Arbeitskreises für Arbeits- und Sozialpolitik, Gesundheitspolitik, Familien-, Frauen- und Jugendpolitik der FDP-Bundestagsfraktion. Noch heute ist sie u.a. im Bereich der Frauen- und Seniorenpolitik aktiv. Sie gehört dem Bundesvorstand der Liberalen Senioren an und ist Ehrenvorsitzende der Bundesvereinigung "Liberale Frauen".
Seit 2001 engagiert sie sich als Vorsitzende des Komitees für Katastrophenvorsorge e.V., Bonn, und seit 2003 auch im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung.
1975 in die FDP eingetreten, sammelte sie an ihrem Wohnort Düren erste kommunalpolitische Erfahrungen und wurde 1980 Bezirksvorsitzende für Aachen und Mitglied im FDP-Landesvorstand Nordrhein-Westfalen. Im gleichen Jahr gelangte sie über die Landesliste erstmals ins Bonner Parlament.
1982 wurde sie FDP-Generalsekretärin, danach Bundesschatzmeisterin der Liberalen. Nach der Bundestagswahl 1987 wurde sie Staatsministerin im Auswärtigen Amt und war dort für die Europa- und Kulturpolitik zuständig. 1988 wurde sie zur stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden gewählt, nachdem sie mit einem achtbaren Ergebnis im Kampf um den Bundesvorsitz Graf Lambsdorff unterlegen war.
Im Zuge der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl wurde Schwaetzer Anfang 1991 Bundesbauministerin. Die Situation des Wohnungsbaus in den neuen Ländern sowie der Hauptstadt-Umzug standen im Mittelpunkt ihrer Amtszeit. 1994 nach der Bundestagswahl verlor sie ihr Ministeramt. Als NRW-Landesvorstandsmitglied und Bundestagsabgeordnete war sie jedoch weiterhin an vorderster Front politisch aktiv: 1997 wurde sie erneut Vorsitzende des Bezirksverbandes Aachen und fungierte seit März 2000 als Landesschatzmeisterin der FDP in NRW.
Bis 2002 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an, zuletzt als Vorsitzende des Arbeitskreises für Arbeits- und Sozialpolitik, Gesundheitspolitik, Familien-, Frauen- und Jugendpolitik der FDP-Bundestagsfraktion. Noch heute ist sie u.a. im Bereich der Frauen- und Seniorenpolitik aktiv. Sie gehört dem Bundesvorstand der Liberalen Senioren an und ist Ehrenvorsitzende der Bundesvereinigung "Liberale Frauen".
Seit 2001 engagiert sie sich als Vorsitzende des Komitees für Katastrophenvorsorge e.V., Bonn, und seit 2003 auch im Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung.



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