Marktwirtschaft ist zwangsläufig Wettbewerbswirtschaft.
"Wettbewerb bewirkt volkswirtschaftliche Effizienz. Konkurrenz sorgt dafür, dass die Güter erzeugt und angeboten werden, die die Verbraucher wünschen. Konkurrenz bewirkt, dass die Einkommen nach Leistung und nicht nach Machtpositionen verteilt werden." So der frühere Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Otto Schlecht.
Wettbewerb ist jedoch mehr als ein marktwirtschaftliches Ordnungsprinzip. Es ist Teil einer Gesamtordnung, die im Politischen als freiheitliche Demokratie in Erscheinung tritt. Wettbewerb darf damit so wenig wie Demokratie sich selbst überlassen bleiben. Es ist Aufgabe eines wachsamen Staates, ihn zu garantieren: durch das Setzen eines Ordnungsrahmens, das Verbot von Kartellen, Deregulierung, durch eine maßvolle Steuerpolitik. Sicherung des Wettbewerbs heißt Sicherung des Friedens.
Heinz Murmann


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